Forschungsrelevantes zum Lesen und Arbeiten

Alles was wir sehen und mit unseren Sinnen wahrnehmen, bewerten, interpretieren und ordnen wir nach bestimmten Mustern. Je nach geistiger Beweglichkeit erkennen wir dadurch mehr oder weniger Phänomene. Was wir heute für objektive wissenschaftliche Wahrheiten halten, ist nur solange gültig, bis sich unser Wahrnehmungsspektrum erweitert hat.

Was uns als selbstverständliche und unumstößliche Tatsache gilt, ist nur eine Möglichkeit, mit unserer Welt Erfahrungen zu machen. Keine natur- oder sozialwissenschaftliche Theorie ist endgültig, aber jede Theorie, die uns neue Möglichkeiten des Denkens und der Wahrnehmung eröffnet, ist eine Bereicherung.

Die Summe aller wissenschaftlichen Tatsachen ergibt mit Sicherheit nicht das, was wir Wirklichkeit nennen. Dennoch helfen uns gute wissenschaftliche Theorien, bestimmte Muster im Gewebe der Wirklichkeit zu erkennen.

Die Quantentheorie gehört sicherlich zu den Phänomenen, die uns zwingen, unser materielles Weltbild zu überdenken. Die Ergebnisse der Quantenphysik führen uns vor Augen, dass es kaum etwas Immaterielleres gibt als die Materie.

(vgl. Knapp, Nathalie (2013) - Der Quantensprung des Denkens)